Olympia 2008 in Peking

Auf dieser Seite berichte ich von meinem Einsatz bei Olympia. Auf den Unterseiten stelle ich Berichte, Erfahrungen, Erlebnisse und Bilder aus den drei Wochen Beijing zur Verfügung.

09.08.08 Peking ist anders als oft dargestellt - freundlich, sauber, interessant. Die Menschen sind offen. Selbst im dunkeln ist es unproblematisch. Gestern Abend waren wir auf dem Kohleberg, nördlich der verbotenen Stadt. Hier erhält man einen tollen Überblick über Peking in alle Himmelsrichtungen.

Bis Sonntag sind Uwe und ich in einem Hotel untergebracht und ziehen am Sonntag mit den ersten Leichtathleten in das O-Dorf ein. Auf dem Bild mit den jungen Herren, erkennt man die Mode gegen das große Schwitzen. Entweder Oberkörper frei oder das T-shirt wird bis zu den Brutwarzen hochgezogen.....

 

Die Mauer

 

Ein lukratives Geschäft für Viele - eine imposantes Bauwerk, das nie richtig benutzt wurde.

Es gibt drei gut restaurierte Abschnitte in der Nähe von Peking. Der hauptsächlich touristisch besuchte Bereich ist 40 Km entfernt. Wir, Uwe und ich, haben uns entschlossen den 70 km entfernten Abschnitt bei Mutanyu zu erleben.

Taxis fahren nur dort hin, wenn Sie auch für die Rückreise gebucht werden, warten inklusive. Ca. 77,- € gesamt Kosten für 90 Minuten Fahrt je Strecke plus Wartezeit. Bei uns 3 Std.  

Dass diese drei Stunden so schweißtreibend werden, hätten wir nicht erwartet. Per Doppelsessellift erklimmen wir den Berg. Oben angekommen zeigt sich eine herrliche, wenn auch etwas diesige Sicht der Anlage und der sehr stark bewaldeten Gegend. Wir hatten den Tipp erst nach rechts zu gehen, weniger besucht und interessanter Je weiter wir gingen, desto weniger waren auf dem gleichen Weg. Steil bergauf, steile Treppen wieder runter. Jede Stufe unterschiedlich hoch. Deutschen Normstufen waren damals unbekannt und die Füße schon damals kleiner als unsere. Mal stolpernd, mal kämpferisch stiegen wir auf und ab. Der Schweiß rann bei 80% Luftfeuchtigkeit und ca. 34 Grad nur so an uns herunter. Ein herrlicher Eindruck und eine Staunen über dieses imposante Bauwerk haben sich ausgezahlt.

Das kleine Abenteuer - Taxi fahren in Peking

 

In Peking gibt es zurzeit ca. 60.000 Taxis. Vom Rallyefahrer bis zum Schleicher haben wir schon alles erlebt. Höflich und freundlich sind Sie, und des Chinesischem mächtig.

Wir bewaffnet mit Pekingführer und Visitenkarten der Einrichtungen, die wir besuchen möchten. Auch wenn diese Karten auf chinesisch und englisch beschrieben sind, so sind die Straßen und Geschäfte kaum bekannt.

Navigation oder Straßenkarten halten die Taxifahrer für unpraktisch. Er fragt Jemanden oder lehnt die Fahrt schlicht weg ab.

Lässt er sich auf  eine Fahrt ein, müssen wir wachsam sein und uns praktisch ständig selbst orientieren. In den wenigen Tagen konnten wir den Fahrern manche Abzweigung zeigen, oder sie per Handzeichen davon überzeugen, das er vollkommen fasch ist und anders fahren muss. Viele nehmen es mit Humor und bleiben stets freundlich.

Die ersten Kilometer kosten 10 Yuan, ca. 90 cent. Es wird nur die Fahrstrecke nie die Zeit berechnet. So brauchten wir für ähnliche Entfernungen mal 30 Minuten oder schon auch einmal eine Stunde. Alles in allem ein nettes Abenteuer für eine gute Leistung zu einem ungewohnt niedrigen Preis.

Hitze - Regen

 

Die Witterung wechselt hier ständig. Zurzeit haben wir hier eine Hitze mit über 30° und wenig Luftfeuchtigkeit. Gestern hatten wir nur 24° und starken bis sehr starken Regen. Im Prinzip ist das Wetter alle 2 Tage anders. Mal schwülwarm um 30°, dann wieder Regen der die Temperatur um 5-7° senkt. Oder stark ansteigende Temperaturen mit wechselnder Luftfeuchtigkeit.

Gestern bin ich nach dem Regen gelaufen. Während des Laufens hat man nicht das Gefühl des starken Schwitzen. Sobald man stehen bleibt läuft aber das Wasser nur so an einem runter. Die Sportler müssen hier schon top fit sein, um hier gut aufzutrumpfen.